Daily Archives: 13. Oktober 2017

Tafraoute-Tiznit-Sidi Ifni-Guelmim-Bouizakarne-Akka-Tata

Wir verlassen den Anti-Atlas wieder Richtung Küste. Die Abfahrt ist weniger spektakulär als die Fahrt am Tag zuvor.

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Unser Ziel ist die Garnisonsstadt Sidi Ifni mit lt. Reiseführer direkt am Atlantik gelegenen Campingplätzen/Stellplätzen. Eine vorerst letzte Gelegenheit für einen Strandspaziergang? Ab morgen soll es in die Wüste Richtung Osten gehen. In Sidi Ifni angekommen stellen wir fest, dass uns die Übernachtungsplätze dort nicht besonders zusagen – wir kehren um und fahren ca. 20km wieder zurück und übernachten dort auf einem gut organisierten, neuen und wenig frequentierten Platz. Wir teilen uns den Platz mit nur drei französischen Wohnmobilisten-Paaren, die wohl hier länger Urlaub machen.

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Trotz arabischen Baugrummelns seitens Petra, das uns beide schon seit einigen Tagen beschäftigt, essen wir im Restaurant des Platzes eine leckere Fischplatte.

Am nächsten Morgen beim Wassertanken läuft uns mal wieder der halbe Tank leer – nervig!

Über Guelmim und Bouizakarne begeben wir uns auf die R 102, die südlichste asphaltierte Strecke nördlich der algerischen Grenze Richtung Osten – Richtung Tata. Wüste, Oasen und diverse Kamele.

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In der Nähe der kleinen Oase Tainzirt verlassen wir die R 102 für einen Abstecher zur Oase Amtoudi – dort befindet sich eine der berühmten alten Speicherburgen (Agadir) der Berber, “Id-Aissa”. Auf einem hohen Felsvorsprung ragt die Burg seit rund 800 Jahren hervor und gehört zu den wohl ältesten erhaltenen Berberbauten der Welt überhaupt.

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Bei Übergriffen anderer Stämme oder umherziehender Viehnomaden konnte die Dorfbevölkerung mit ihrem Vieh hier für ein paar Tage Schutz finden. Nahrung gab es in ausreichendem Maße, denn in den Speicherkammern waren diverse Nahrungsmittel (Gerste, Mandeln, Öl, Datteln, getrocknete Feigen etc.) deponiert; Regenwasser wurde in Zisternen aufgefangen und gespeichert. Eigentlich wollten wir die Burg erklimmen, Petras Bauch ist jedoch noch nicht wieder in Ordnung, sodass wir uns gegen einen anstrengenden Aufstieg entscheiden. Zurück auf der R 102 geht es Richtung Tata.

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Spektakuläre Wüstenlandschaften.

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Am frühen Abend erreichen wir das sehr schön gelegene und wenig touristische Tata.

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