Author Archives: dietra und petrich

dietra + petrich sind mit ihrem toyota landcruiser unterwegs in zwei jahren die welt zu erkunden.

… erste Bilder vom neuen Reisemobil

Heute bekamen wir von Herrn Woelcke freundlicherweise erste Bilder von unserem neuen Reisemobil auf Basis des Klein-Lkws Fuso Canter zugesandt.

Es geht also wieder los, bis August soll unser neues Reisemobil dann fertig sein. Im Moment gibt es außer dem Basisfahrzeug natürlich nicht viel zu sehen. Trotzdem schön, das Gefährt mal im Rohzustand gesehen zu haben.

 

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Edinburgh

Vom Caravan Park Lothian Bridge bis in die City (North Bridge) brauchen wir mit dem Bus ca. 45 Minuten, die sich aber recht kurzweilig gestalten, da es in dem Bus tatsächlich ein freies WLAN-Netzwerk gibt. Das Wetter ist noch deutlich verbesserungsbedürftig … it`s raining cats and dogs! Trotzdem buchen wir eine Hop-on-Hop-off-Sightseeing-Tour mit dem Bus.

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East Princes Street Gardens, Blick von der Weaverly Bridge – Startpunkt der Sightseeing-Busse.

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Erster Ausstieg aus dem Bus beim Palace of Holyroodhouse, der offiziellen Residenz von Elisabeth II., wenn sie in Edinburgh weilt. 

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James IV. legte zu Beginn des 16. Jhdts. den Grundstein für die königliche Residenz neben der bereits 1128 an dieser Stelle gegründeten Augustinerabtei. Die Besuchermassen  (wir natürlich auch) kommen jedoch nur wegen ihr, Maria Stuart. Es hat aufgehört zu regnen – im Hintergrund “Arthur`s Seat”, Edinburghs Hausberg.

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ln den historischen Gemächern des alten Nordwestturms findet sich u. a. noch eine Stickerei mit einer kleinen Katze, welche die in Fotheringhay Gefangene Maria Stuart ei­genhändig anfertigte sowie eine angeblich originale Locke der Königin. Im Schlafgemach spielte sich 1566 das Rizzio-Drama ab. 56 Dolchstiche sollen den verhassten italieni­schen Sekretär und angeblichen Liebhaber der Königin durchbohrt haben, woraufhin die Königin ihrem Gatten und Mittäter Darnley die eheliche Gemeinschaft aufgekündigte und ihm Rache geschworen haben soll. Fotografieren in den Gemächern verboten.

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Das Dach der Abteikirche brach im Jahre 1768 zusammen und wurde nicht wieder aufgebaut.

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Wir beenden unsere Besichtigung beim Tee mit Erdbeerkuchen im Café im Stall Hof des Anwesens.

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Direkt gegenüber von Holyroodhouse gelegen, das neue Schottische Parlamentsgebäude des spanischen Architekten Enric Miralles. 2004 wurde es von Königin Elizabeth II. offiziell eröffnet.

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Mit dem Bus geht es weiter Richtung Royal Mile, vorbei am zeltartigen Gebäude  “Our Dynamic Earth” – einem Wissenschaftsmuseum.

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Royal Mile mit John Knox-House.

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Die Royal Mile überrascht uns mit Unmengen von Menschen – es ist Festival-Saison in Edinburgh. Theatergruppen, Schausteller, Musikgruppen, Tanz etc. bevölkern die Royal Mile, es ist der Bär los – mit einer Super-Stimmung! Macht total Spaß, dem munteren Treiben zuzuschauen.

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… und dann ist da auch noch

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… im Edinburgh Castle.

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Das Edinburgh Military Tattoo (= Zapfenstreich) ist das größte Musikfestival Schottlands. Es findet seit 1950 jedes Jahr im August auf dem Platz direkt vor dem Edinburgh Castle (der so genannten Esplanade) statt. Ursprünglich war das Edinburgh Military Tattoo ausschließlich der Militärmusik gewidmet. Heute verfügt es über ein stark erweitertes Programm.

Traditionell feste – da schottische – Bestandteile des Programms sind die Auftritte der Massed Pipes and Drums, der Highland Spring Dancers und des Lone Pipers. Die Massed Pipes and Drums sind eine eigens für das Military Tattoo aus mehreren Militärkapellen zusammengestellte Formation von etwa 180 Dudelsackspielern und Trommlern. Die etwa 80 Tänzerinnen der Highland Spring Dancers zeigen vor allem Tänze zu traditioneller schottischer Musik. Der Lone Piper spielt auf den Zinnen der Burg zum Gedenken an die Gefallenen der britischen Armee.

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Wir verlassen die Royal Mile langsam wieder Richtung Princes Gardens.

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Blick von oben auf die National Gallery.

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National Gallery mit Scott Monument (rechts).

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Mittagszeit – wir besuchen einen Pub und essen Haggis, dazu ein schottisches Bierchen. Dass es ohne Regen keinen Whiskey gibt, hatten sie uns beim Besuch der Talisker Destillerie schon erklärt – dort musste vor einigen Jahren im Sommer mangels Quellwasser für zwei Monate sogar die Produktion heruntergefahren werden.

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Weiter Richtung Princes Gardens.

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Waverley Station mit Balmoral Hotel und North Bridge.

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Jean Etienne Liotard-Ausstellung in der National Gallery.

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… und wieder Festivalbetrieb in den Princes Gardens.

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Wir schlendern die Princes Street entlang. Blick auf das Denkmal George IV, Hanover Street/Ecke George Street. Wir befinden uns jetzt in der Neustadt Edinburghs.

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Die georgianische Neustadt wurde ab 1766 nach Plänen des Architekten James Craig planmäßig neuangelegt. Sie bestand ursprünglich aus drei parallelen Straßen (Princes Street, George Street, Queen Street) nördlich der Altstadt und wurde später nach Norden erweitert. Die Edinburgher Neustadt gilt als eines der besterhaltenden Beispiele für georgianische Stadtarchitektur.

Edinburgh Castle von der Princes Street aus.

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Zurück geht es dann über die George Street. Die fast 40m breite Hauptschlagader der Neustadt ist die Heimat von Bars und Markenboutiquen des höheren Preissegments. Im Hintergrund Prince Albert Memorial mit Charlotte Square Gardens.

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Blick auf die Burg durch die Castle Street.

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Feine Adresse in der George Street – Commissioners of Northern Lighthouses. Davon gibt es in Schottland viele.

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Blick Richtung Firth of Forth.

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Die Schotten sind schlaue Leute!

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Gelesen und sofort berücksichtigt … . Schöne Mode in der George Street.

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Noch einmal George IV.

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Das Scott Monument.

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Monument aller Monumente für einen Schriftsteller – steht an der Princes Street. Von oben muss man einen schönen Blick auf die Stadt haben. Den konnten wir leider nicht genießen, da der Aufstieg bei unserem Besuch gesperrt war. Wie sich herausstellte, wollte ein Selbstmörder sich gerade vom Monument stürzen. Sir Walter Scott, geboren 1771 in Edinburgh, ist neben Robert Burns “der” schottische Dichter und Schriftsteller.

Als Walter Scott 1832 starb, entschied man sich für ein dramatisches Denkmal. Der Zeitgeist war neogotisch, die Design-Ära war gerade im Übergang vom nüchternen Georgianischen ins überkandidelte Viktorianische. Also bekam Scott einen 61 m hohen gotisch-verschnörkelten Turm aus Sandstein, in den man 64 Figuren aus Scott’schen Romanen und 16 Büsten Porträts von schottischen Dichtern einstellte.

Wir machen uns langsam auf den Rückweg – viel gesehen!

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North Bridge mit Feierabendverkehr.

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Wieder zu Hause am Caravan Park entdecke ich ein Bedford Wohnmobil, es muss natürlich ein Foto für Krocky gemacht werden, der seinen Bedford gerade verkauft hat.

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Am nächsten Morgen wieder mit dem Bus in die Stadt. Besichtigung von Edinburgh Castle. Die erste zweifelsfreie urkundliche Erwähnung von Edinburgh Castle findet sich in der Chronica gentis Scotorum, einer im 14. Jahrhundert verfassten Chronik Schottlands. In ihr wird im Zusammenhang mit dem Tod von König Malcom III im Jahr 1093 eine Burg in Edinburgh erwähnt. Das älteste noch erhaltene Gebäude, die St. Margaret’s Chapel, stammt vom Anfang des 12. Jahrhunderts. In den nachfolgenden Jahrhunderten wurde Edinburgh Castle vielfach belagert, zerstört und wieder aufgebaut. Als Folge der zahlreichen Kampfhandlungen wurden die Befestigungsanlagen immer wieder erneuert und ausgebaut, so dass sich heute auf dem Bergplateau Gebäude aus fast allen Jahrhunderten nach dem 12. Jahrhundert finden.

Mit dem Ende der Regentschaft der Dynastie bzw. des schottischen Clans der Bruce ging die Königswürde 1371 an die Stuarts über, unter deren Herrschaft das Schloss zu einer der wichtigsten Königsburgen Schottlands wurde. Hier residierte auch Maria Stuart, ehe sie 1567 im Loch Leven Castle gefangengesetzt und zur Abdankung zugunsten ihres einjährigen Sohnes Jakob VI. gezwungen wurde. Rundgang.

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Den Rest des Tages lassen wir uns durch die Stadt treiben. Zum nachmittäglichen Abschluss unseres Aufenthaltes in Edinburgh ein kleines Konzert in “The Tron Kirk” einer ehemaligen Kirche an der Royal Mile.

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Am nächsten Tag beginnt quasi schon unsere Rückreise Richtung Newcastle. Zuvor jedoch noch einen Abstecher zur von Spekulationen umwobenen wunderschönen Rosslyn Chapel nahe Edinburgh. Besonders zu erwähnen die sehr feinen Steinmetzarbeiten in der Kirche. Richtig berühmt wurde die Kirche allerdings aus einem anderen Grund: Die Journalisten Baigent und Leigh und ihnen nachfolgend der Romanautor Dan Brown (Sakrileg, 2003) vertreten in ihrem Buch „Der Tempel und die Loge” die Auffassung, dass einige Tempelritter im Jahr 1307 der Verhaftung in Frankreich durch eine Flucht nach Schottland entkommen seien, und wollen die Freimaurer als Nachfolger der Templer sehen. Johannes und Peter Fiebag vermuten in ihrem Buch „Die Ewigkeits-Maschine”, dass die Ordensarchive der Templer in Rosslyn untergebracht seien. Der Publizist Christopher Knight und der Naturwissenschaftler Robert Lomas gehen noch einen Schritt weiter: in ihrem Buch „Unter den Tempeln Jerusalems” vertreten sie die Spekulation, sowohl die Bundeslade als auch diverse frühchristliche Texte (Schriftrollen) seien in Rosslyn versteckt worden.

Legenden besagen überdies, dass Henry Sinclair, Earl of Orkney, bereits vor Christoph Kolumbus um 1398 nach Nordamerika gesegelt sei. Die Autoren Robert Lomas und Christopher Knight glauben, dass einige der Verzierungen an der Decke der Kirche Mais-Pflanzen seien, die Henry Sinclair auf seiner Reise nach Nordamerika entdeckt habe. Falls diese Abbildungen tatsächlich aus der Zeit der Erbauung der Kirche stammen sollten, wäre dies ein Hinweis auf die Kenntnis der Pflanzenwelt Mittel- oder Südamerikas bereits vor der Entdeckung dieser Länder im Jahr 1492 durch Christoph Kolumbus. Also ganz viele Geschichten und Spekulationen um so eine kleine Kirche.

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Und dann geht`s flott Richtung Süden – wir verlassen Schottland wieder.

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Abends Einschiffung in Newcastle zur nächtlichen Überfahrt nach Amsterdam. Fazit: wir müssen unbedingt noch einmal nach Schottland!

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Ulla Pool – John O`Groats – Wick – Inverness – Aberdeen – Balmoral – St.Andrews

Nach dem schönen Abend im “The Seaforth Inn” in Ulla Pool starten wir gut ausgeschlafen am 22.8.2015 Richtung Norden. Wir durchqueren Hochmoore – vorbei geht es an malerischen Seen, bis wir hinter Elphin Loch Assynt mit der Ruine des Ardvreck Castle auf einer grünen Landzunge erreichen. Zeit auszusteigen und die Ruine zu Fuß in Augenschein zu nehmen. “Bilderbuchschottland” – auch das Wetter spielt mit.

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Nach dem kurzen Spaziergang zur Ruine verlassen wir Loch Assynt an der Skiag Bridge auf der A 894 Richtung Scouri. Es geht hinauf auf das Quinag-Plateau – Highlands pur.

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Dann entlang der Küste vorbei an der Badcall Bay, Scourie, Laxford Bridge bis Durness an der Nordküste Schottlands.

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Es geht ab jetzt ostwärts. Wir umrunden Loch Eriboll auf kleiner Straße. In der Mitte des Lochs idyllisch gelegen die kleine Insel Eilean Choraidh.

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Mittagspause auf dem, den Kyle of Tongue querenden, Straßendamm.

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Über Bettyhill, Melvich, Reay, Thurso und Dunnet geht es zum nördlichsten Punkt Schottlands, dem Leuchtturm auf der Landzunge Dunnet Head. Im Hintergrund zu sehen die Orkney Inseln.

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Weiter nach John O`Groats, einem Reisebusparadies. Hier ist Schottland angeblich zu Ende. Neben dem letzten Haus, der letzten Toilette, dem letzten Souvenirladen etc. zieht die im 16. Jhdt. vom Holländer Jan de Groot (daher der Name John O`Groats) von hieraus ins Leben gerufene Fährverbindung zu den Orkneys noch heute Massen von Touristen an.

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Langsam fangen wir an, über einen Übernachtungsplatz nachzudenken. Da wir so recht zunächst nichts Passendes finden, fahren wir nun an der Ostküste Schottlands entlang südwärts bis zur Hafenstadt Wick. Dort soll es einen hochgelobten kleinen familiären Campingplatz geben, was sich im Ergebnis auch als richtig herausstellt. Dieser ist ein Wenig schwer zu finden, zumindest der Zugang für Wohnmobile ab einer bestimmten Höhe – es geht durch einen öffentlichen Park entlang des Flüsschens Wick. Schöne Jogging-Strecke für Petra am nächsten Morgen.

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Es regnet in Wick, sodass wir abends, abgesehen von Kochen im Wohnmobil, nichts weiter unternehmen.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück weiter südwärts bis zu unserem nächsten Halt, Dunrobin Castle.

Es ist der Stammsitz des Clan der Sutherlands und damit auch des Earl of Sutherland. Mit 189 Zimmern soll Dunrobin Castle das größte Wohngebäude in den nördlichen Highlands sein. Touristenmassen und der hohe Eintrittspreis halten uns von einer Innenbesichtigung ab. Wir spazieren außen herum zum Strand und haben auch von hier aus einen guten Blick auf die Gartenanlagen und das Schloss – nahezu ohne weitere Touristen.

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Der Küste folgend überqueren wir den Dornoch Firth auf einem riesigen Brückendamm. Dann spielt uns das Navi auf dem Weg nach Inverness einen kleinen Streich. Es leitet uns, statt auf dem Festlandsweg, zur Nigg Ferry über den Cromarty Firth. Die Fähre fährt aber zumindest am Sonntag gar nicht – wir stecken in einer Sackgasse, müssen wenden und wieder zurück. Zur Entlohnung gibt es einen schönen Blick auf die Ölbohrplattformen im Morray Firth vor Inverness.

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Über Fortrose und den Chanonry Point, einen Aussichtspunkt mit Leuchtturm auf einer in den Moray Firth hineinragenden Halbinsel, wo man mit Glück Delfine sehen können soll, geht es weiter Richtung Inverness. Wir haben heute kein Glück – wir schaffen es zwar auf enger Straße bis zum Leuchtturm vorzudringen, finden dort wegen Überfüllung aber keinen Parkplatz und müssen wenden, was wegen der Länge des Wohnmobils und dem Verkehrsaufkommen eine größere Aktion wird.

Dann geht es durch Inverness, das wir wegen der knappen Zeit nur vom Auto aus besichtigen, wozu wir allerdings, infolge Staus, recht viel Gelegenheit haben.

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Auf der Weiterfahrt ein kurzer Besuch bei der riesigen Festungsanlage Fort George aus dem 18. Jhdt. Es wurde gebaut, um das schottische Hochland nach dem Jakobitenaufstand von 1745/1746 zu befrieden.

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Über Elgin fahren wir noch die wunderschöne Küste mit malerischen Buchten, Stränden und kleinen Fischerdörfern entlang bis nach Banff. Dort finden wir auf Umwegen durch den Ort einen netten Übernachtungsplatz direkt am Meer über dem Strand.

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Ausgedehnter Strandspaziergang.

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Nach einer Nacht mit wenig Schlaf – mir schmerzt mittlerweile der Rücken vom vielen schlechten Sitzen im Citroen derartig – die Überraschung: Petra will Kaffee kochen – das Gas ist offensichtlich leer. Eigentlich kein Problem, hatte doch der Vermieter des Wohnmobils vollmundig uns mit einer zweiten vollen Gasflasche ausgestattet. Als ich diese anschließe, stellt sich jedoch heraus, dass diese komplett leer ist. Die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt – schmerzender Rücken, kein Kaffee … . Wir machen uns auf die Suche nach einem Café in dem kleinen Ort Banff. Um 8 Uhr morgens ein aussichtsloses Unterfangen. Parallel zur Suche eines Cafés fahren wir verschiedene Stationen an, um unsere Gasflasche füllen zu lassen. Wie eigentlich schon erwartet, füllt im Ausland keiner deutsche Gasflaschen – das hatten wir im Camperland Australien schon einmal. Petra entdeckt eine Bäckerei – Kaffee aus dem Automaten mit Hackfleischteigpastete zum Frühstück. Die Lage entspannt sich ein Wenig. Wir fahren zu einem Campingplatz in Banff, um dort eine Lösung für unser Gasproblem zu finden. Fehlanzeige, Büro des Campingplatzes macht erst mittags auf. Eine nette hilfsbereite Dame aus einem Verkaufsbüro für Ferienapartments neben dem Campground hilft uns dennoch weiter. Sie empfiehlt uns wenige Kilometer landeinwärts eine große Wohnmobilvermietung mit angeschlossenem Zubehörladen. Da fahren wir hin – und auch dort werden wir britisch-super-freundlich-hilfsbereit empfangen. Wir kaufen für kleines Geld eine britische Gasflasche und lassen den Anschluss umbauen. Während wir warten gibt es auch noch einen leckeren Nescafe.

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Der Tag ist gerettet, wobei der Groll auf den Vermieter unseres Wohnmobils noch nicht ganz abgeklungen ist. Noch ein Stück weiter die Küste hinunter, dann durch das schöne Aberdeen (besichtigen wir das nächste Mal), biegen wir auf der A93 ins Inland ab – hinein ins malerische Tal des River Dee und den Cairngorms National Park.

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Wir sind auf dem Weg nach Balmoral.

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Dort angekommen die nächste, diesmal allerdings selbst verursachte Enttäuschung. Kein Zutritt – da die Queen zu Besuch ist. Hatte ich im Reiseführer doch glatt überlesen, dass im Monat August Besichtigungen nicht möglich sind.

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Die Weiterfahrt Richtung Braemar tröstet uns mit wunderschöner Landschaft – es geht wieder hinein in die Highlands. Da hat sich das britische Königshaus – als Queen Victoria und Prinz Albert das Schloss im 19. Jhdt. von James Duff, dem 2. Earl of Fife, erwarb, eine richtig schöne Gegend ausgesucht.

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Wir trennen uns vom River Dee, die A93 führt uns südwärts über den Cairnwall Pass vorbei am Gleshee Ski Centre bis in die Nähe der Ortschaft Dunkeld. Dort übernachten wir einsam nach einem ausgedehnten Entspannungsspaziergang (… ich hab immer noch Rücken!) auf einem Waldparkplatz.

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Am Morgen des 25.8.15 Weiterfahrt über Perth – wieder an die Küste – nach St. Andrews, das Mekka des Golfens.

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Hier ist man auf Touristen aller Länder eingestellt!

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… besonders gefährliche Kreuzung!

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Stadtrundgang.

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Gefällt uns gut das Studentenstädtchen, auch wenn sich hier wirklich alles um Golf, Golf, Golf bzw. Prinz William und Kate Middleton dreht, die beide hier studiert und sich hier kennengelernt haben sollen.

Mit Ziel Edinburgh fahren wir die Küste weiter südwärts. Nächster Stop im Fischerort Anstruther – Besuch der berühmten, wie auch preisgekrönten Anstruther Fish Bar. Es gibt Fish and Chips mit Mashed Peas vom Feinsten.

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Auch hier, wie schon in St. Andrews, Studenten in den typischen Uniformen.

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Auch im nächsten Ort, Pittenweem, halten wir noch einmal an und machen einen kleinen Rundgang – sehr idyllisch!

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Es ist etwa 14:00 Uhr – Zeit Richtung Edinburgh zu starten, das wir am frühen Abend erreichen. Leider findet sich auf dem von uns favorisierten Campingplatz (Mortonhall Park) kein Stellplatz mehr – total überfüllt wegen der Festivalsaison in Edinburgh. Daran hatten wir nicht gedacht. Nach einigem Suchen kommen wir aber dennoch gut auf einem anderen Platz unter der Lothian Bridge in Dalkeith unter.

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Vorteil hier, kein Massenbetrieb wie im Mortonhall Park, Nachteil, man hört ein Wenig die nahe Straße.

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Isle of Lewis and Harris

Am nächsten Morgen (20.08.15), Sturm und Regen haben sich gelegt, unser Heim steht noch, und zwar oberhalb der Klippe!

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Nach dem Frühstück Spaziergang zur nahegelegenen St. Clemens Church, Roghadal bzw. Rodel.

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Die St. Clemens Church gilt als das bedeutendste vorreformatorische Kirchengebäude auf den Äußeren Hebriden. Beachtlich insbesondere die Ansammlung spätmittelalterlicher Schnitzereien und Steinmetzarbeiten. Sie reichen von architektonischen Details wie den faszinierenden Sheela-na-Gigs (s.u.), bis zu den schönen Grabsteinen und Gräbern, vor allem dem exquisiten Grab des Kirchengründers, Alexander Macleod von Harris und Dunvegan.

Es wird davon ausgegangen, dass die ältesten Teile der Kirche von einem Vorgängerbau aus dem 13. Jahrhundert stammen, der teilweise in die Konstruktion integriert wurde. Als Gründer der Clemenskirche gilt Alasdair Crotach MacLeod, der achte Chief des Clans MacLeod. Alasdair MacLeod entschied sich seine letzten Lebensjahre auf Harris zu verbringen und ließ eine Kirche errichten, welche auch seine Grabstätte sein sollte. Er brach dabei mit einer Clantradition, nach der alle Vorgänger auf der Insel Iona bestattet wurden. Sein Grab wurde im Jahre 1528 fertiggestellt (MacLeod verstarb jedoch erst 1547) und die erste Bauphase wurde wahrscheinlich um diesen Zeitraum abgeschlossen. Das Gebäude wurde Papst Clemens I. geweiht.

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Grabmale.

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Als Sheela Na Gig werden im irisch-englischen Sprachraum Steinreliefs weiblicher Figuren bezeichnet, die ihre meist übertrieben dargestellte Vulva präsentieren.

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Zurück zum Klippenstellplatz.

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Wir starten Richtung Norden über die östliche “Golden Road”. Der Name soll wohl auf die enormen Baukosten der Straße hinweisen. Noch kein Sonnenschein, aber auch kein wirklich schlechtes Wetter. Harris präsentiert sich als Mondlandschaft mit Schafen, unterbrochen von kleinen Fjorden und Tweed-Outlets.

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Petra ersteht in einem solchen Tweed-Outlet eine “echte-Harris-Tweed-Wohnstrickjacke” zu einem nicht ganz unerklecklichen Preis.

Am Ende der Golden Road biegen wir Richtung Osten noch einmal auf die schon am Vortag im Regen gefahrene Strecke ab, um uns die herrlichen Strände und Lagunen auf der Westseite der Insel noch einmal bei besserem Wetter anzuschauen.

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Sieht aus wie in der Südsee – nur die Palmen fehlen!

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Nahe Seilebost parken wir hinter einer Düne.

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Unweit unseres Parkplatzes eine Nachbildung einer der sogenannten Lewis-Schachfiguren. Es handelt sich dabei um einen Satz von insgesamt 78 Schachfiguren, die 1831 auf der  Isle of Lewis entdeckt wurden. Sie wurden vermutlich in Norwegen hergestellt und von Norwegern auf die Insel gebracht.

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Strandspaziergang am Luskentyre Beach.

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Am Nachmittag auf unserem Weg zum Tagesziel “Callanish Standing Stones” entdecken wir noch so einen Traumstrand bei Mealasta – nun an der Westküste der Isle of Lewis. Wir überlegen kurz, ob wir für die Nacht hierbleiben sollen, entscheiden uns dann aber doch noch zu den Standing Stones zu fahren.

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Unterwegs werden wir von einer kleinen Gruppe von schottischen Hochlandrindern aufgehalten.

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Hier ist es erlaubt, jetzt können wir überholen!

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Hier braust der Nordatlantik gegen die Insel.

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Immer wieder sehen wir auf den Inseln architektonisch schön gestaltete Holzhäuser.

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Gegen Abend treffen wir bei den Standing Stones of Callanish ein und finden einen Stellplatz für die Nacht direkt neben der über 4000 Jahre alten Kultstätte. Die 47 ring- wie auch kreuzförmig angeordneten Megalithen, der zentrale Stein ist fast 5 Meter hoch und wiegt über 5 Tonnen, geben der Wissenschaft immer noch Rätsel auf.

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Wie bei anderen megalithischen Kultstätten ist der Sinn und Zweck der Formationen unklar und Thema vieler Spekulationen. Die wahrscheinlichste Theorie zur Erklärung der Anordnung der Steine bezieht sich auf den Mond. Alle 18,6 Jahre steht der Mond so über den die Formationen umgebenden Hügeln, dass es aussieht, als würde er bei seinem Lauf ihrer Silhouette folgen. Das Schauspiel erweckt den Eindruck, der Mond besuche die Erde und würde mit ihr tanzen.

Callanish ist wohl hauptsächlich wegen seiner geographischen Abgelegenheit weniger bekannt als die Megalithanlagen von Stonehenge oder Avebury. Die Granitsteine sind praktisch unbearbeitet und kleiner als die Sarsensteine von Stonehenge.

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Wir schlafen trotz einiger Bedenken (Landeplatz für Außerirdische) gut und am nächsten Morgen klart sogar das Wetter noch auf.

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Über die A 858 geht es am nächsten Morgen an der Westküste der Insel entlang Richtung Norden. Viel Steine! Wir besichtigen unterwegs den Dun Carloway Broch, einen Pikten Wehrturm.

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So groß sind die Entfernungen auf der Insel nicht, sodass wir bereits am späten Vormittag die Nordspitze mit dem Butt of Lewis und Leuchtturm erreichen.

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Auf der Weiterfahrt überlegen wir spontan, ob wir nicht abweichend von unserer Reservierung einer Fähre nach Ullapool für den nächsten Tag, heute schon versuchen sollten, noch auf eine Fähre zu kommen. Gesagt getan – wir fahren nach Stornoway, der Hauptstadt von Lewis, und fragen im Fährbüro nach. Offensichtlich kein Problem. Wir dürfen noch auf die Fähre um 13:45 h. Zuvor aber noch Kurzbesichtigung von Stornoway. Das Rathaus.

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Fußgängerzone.

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Zum Abschluss unseres Rundgangs entdecken wir diese Gourmet-Bude! Die Warteschlange ist lang, das deutet auf Qualität hin. Wir stellen uns an und werden nicht enttäuscht, es gibt eine Art Steakburger – lecker! Gut etwas für die etwa 3 Stunden Überfahrt nach Ullapool im Magen zu haben.

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Auf dem Rückweg zum Fähranleger ein “berocktes” Paar.

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Wir stechen in See auf einer nagelneuen, in Flensburg gebauten Fähre und verkriechen uns im Ruheraum, wo es auch tatsächlich mehr oder minder ruhig zugeht.

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Die Zeit vergeht schnell, wir haben uns einige Tageszeitungen gekauft, und schon ist das Festland in Sicht.

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In Ullapool verlassen wir die Fähre und steuern mal wieder einen Campingplatz an.

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Keine wirkliche Schönheit der Campingplatz – aber wir wollen abends die “städtische Zivilisation” genießen und zur Abwechslung mal wieder Essen gehen. Hier soll es einen Pub mit gutem Seafood geben.

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… na, sieht doch von ferne gar nicht so schlecht aus der Broomfield Holiday Park.

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Spaziergang durch Ullapool.

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“The Chippy”, der Fast-Food-Ableger (Fish n´ Chips) des Pubs, den wir später besuchen wollen.

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So groß ist Ullapool nicht (ca. 1600 Einwohner) – demgemäß landen wir ziemlich schnell im Pub.

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Zunächst ein schottisches Bierchen, danach Seafood und einen leckeren Weißwein. Muss wohl stürmisch gewesen sein!

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Glücklich kehren wir nach Hause zurück.

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Isle of Skye

Am Morgen des 17.8.15 setzen wir mit der frühen Fähre von Mallaig nach Armadale auf der Insel Skye über. Das Ganze dauert nur 30 Minuten und wir sind auf der Inneren Hebriden Insel.

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Es gibt schon ungewöhnliche Wohnmobile – Riesen-Ex-Bundeswehrtruck mit kleinem Wohncontainer darauf.

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Über Broadford (Einkauf im Supermarkt mit Tankstopp) geht es zunächst über eine landschaftlich besonders schöne Route nach Elgol.

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Schönes Wetter (… stone is dry) – ideal für einen Zwischenstopp.

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Elgol ist eine Sackgasse, sodass wir zur Weiterfahrt wieder zurück nach Broadford müssen. Unterwegs machen wir an einem schönen alten Friedhof bei Suardal halt.

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Hier ist MacLeods-Land – viele dieses schottischen Clans liegen hier begraben.

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Am frühen Nachmittag erreichen wir in der Nähe der Sligachan Bridge einen schönen Campground. Wir checken ein. Mal wieder richtig Duschen bzw. Haarewaschen etc.

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Nach intensiver Körperpflege – u.a. Haare geföhnt, machen wir uns zu einem Spaziergang auf. Im Hintergrund die Cuillins.

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Vorbei am Sligachan Hotel und Pub zur schönen alten Sligachan Bridge.

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Nach dem Rundgang geht es in den urigen Pub. Hier hängen Gebetsfähnchen – Hintergrund wahrscheinlich die jährlich stattfindende Glamaig Hill Race. Diese wurde ins Leben gerufen, nachdem der Gurka-Soldat Thapa vom Hotel in 55 Minuten auf den nahen, 775 m hohen Glamaig und wieder zurück rannte.

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Erstaunlich wie schnell so ein Pint “verdunstet”!

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Wir gehen wieder nach Hause und beginnen mit dem Abendprogramm – Kochen, Film auf dem Notebook anschauen.

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Am nächsten Morgen ein Abstecher nach Carbost zur Talisker Distillery.

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Vielleicht nicht ganz die optimale Urzeit zur Besichtigung einer Destillerie mit Verkostung. Fotos vom Produktionsprozess durften leider nicht geschossen werden. Eine wichtige Erkenntnis: “Todays Rain is Tomorrows Whisky!” Man berichtet uns, dass der Produktionsprozess in 2012 für 6 Wochen wegen Wassermangels eingestellt werden musste.

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Nach Verkostung kaufen wir ein paar Fläschchen (Mitbringsel) und fahren fröhlich weiter über Struan zum Neist Point Lighthouse auf der Duirinish-Halbinsel.

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Torf – wesentlicher Rohstoff der Whisky-Herstellung.

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Den Spaziergang zum nahegelegenen Leuchtturm müssen wir auslassen, wir finden keinen vernünftigen Parkplatz – zu voll!

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Landschaft, Landschaft, Landschaft. Vorbei am touristisch überlaufenen Dunvegan Castle (der Reiseführer meint, die Besichtigung des letzten ständig bewohnten Clan-Sitzes Schottlands sei den hohen Eintritt nicht wert) nach Trumpan. Blick über Loch Dunvegan.

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Über Portree die Ostküste entlang nach Trotternish. In Flodigarry haben wir eigentlich vor, auf dem neben dem Luxushotel gelegenen Gelände eines Hostels zu übernachten, um abends im Hotel speisen zu können. Das Restaurant soll herausragend sein. Daraus wird leider nichts. Das Hostel ist total heruntergekommen und die Parkfläche zur Übernachtung ungeeignet. Wir fahren weiter und finden kurz hinter Duntum Castle ein Traumplätzchen zum Übernachten direkt über dem Meer. IMG_4209 (Mittel)

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Die Ruine von Duntulm Castle.

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Mittwoch 19.8.15 geht um 13:25 Uhr unsre Fähre von Uig nach Tarbert auf der Insel Harris. Nach dem Frühstück machen wir uns auf Richtung Uig. Nebel liegt noch über dem Meer.

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Zwischenhalt beim Grabmal einer schottischen Heldin – Flora MacDonald.

Berühmt wurde sie, als sie Charles Edward Stuart („Bonnie Prince Charlie“) nach dessen Niederlage in der Schlacht von Culloden zur Flucht verhalf. Sie versteckte ihn zunächst und ruderte dann mit dem Prinzen, der als Zofe „Betty Burke“ verkleidet war, über das Meer zur Insel Skye. Am 20. September 1746 schaffte es Charles Edward Stuart, sich dann heimlich im Gebiet von Moidart einzuschiffen und nach Frankreich zu segeln. Am 31. Januar 1788 starb Prinz Charlie, der nie wieder Kontakt zu Flora MacDonald aufgenommen hatte.

Flora MacDonald heiratete 1750 und hielt sich von 1773 bis 1779 mit ihrem Mann, der in britischen Militärdiensten stand, in den Vereinigten Staaten auf. Nach der amerikanischen Unabhängigkeit kehrte die Familie wieder nach Schottland zurück, wo Flora MacDonald nach schwerer Krankheit 1790 starb. Tausende nahmen an ihrem Begräbnis in Kilmuir auf der Insel Skye teil. Im Jahre 1880 errichtete man über ihrem Grab ein Hochkreuz, in das die Worte eingemeißelt sind:

Flora MacDonald

A name that will be mentioned in History,

and if Courage and Fidelity be virtues,

mentioned with Honour.

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Wir haben noch Zeit bis zum Einschiffen und besuchen Portree. Supermarkt, Volltanken – wer weiß wie die Spritversorgung auf Lewis and Harris sein wird. Rundgang durch das nette Städtchen.

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Pünktlich um 13:25 Uhr legen wir von Uig Richtung Tarbert auf der Isle of Lewis and Harris (äußere Hebriden) ab.

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Zunächst ist das Wetter noch gnädig.

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Je weiter wir uns unserem Ziel nähern, desto dunkler werden die Wolken.

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Auf Harris angekommen schüttet es. Wir halten uns südlich und fahren bis nach Roghadal, wo wir seitlich der Straße über dem Meer einen Stellplatz finden.

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Nachts weckt mich Petra, der Sturm tost und schüttelt unser Auto. Frage: “Meinst Du nicht, dass wir zu dicht an der Klippe stehen? Nein, meine ich nicht!”

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Stirling Castle – Loch Lomond and The Trossachs – Oban – Isle of Mull – Lochaline – Mallaig

Von Glasgow aus starten wir am Morgen des 14.8.15 Richtung Stirling. Dort besichtigen wir Stirling Castle.

Das Schloss spielte aufgrund seiner strategisch günstigen Lage am Fluss Forth eine wichtige Rolle in der Geschichte Schottlands und wurde mindestens sechzehnmal belagert oder angegriffen. In unmittelbarer Nähe fanden drei Schlachten statt, eine vierte wenige Kilometer weiter nördlich. Von etwa 1100 bis 1685 war Stirling Castle eine der Hauptresidenzen der schottischen Könige.

Die meisten Gebäude von Stirling Castle stammen aus der Zeit zwischen 1496 und 1583, als das Schloss unter den schottischen Königen Jakob IV., Jakob V. und Jakob VI. sowie unter der Witwe des Königs Jakob V., Marie de Guise, Mutter von Maria Stuart, stark ausgebaut wurde. Einige Gebäudeteile aus dem 14. Jahrhundert sind erhalten geblieben, während die Befestigungsanlagen teilweise aus dem frühen 18. Jahrhundert stammen. 

Wir sind früh dran, sodass die Besuchermassen sich noch im Rahmen halten.

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Schlossgärten, Südseite des Königspalastes.

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Innenhof mit Süd Trakt.

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Der Nordtrakt ist der Bereich des Königs, der Süd Trakt der Bereich der Königin. Beide sind ähnlich aufgebaut. Von der Wachkammer gelangt man zuerst in den Audienzsaal und schließlich in die Privatgemächer. Die Decken der königlichen Audienzsäle waren einst mit kreisförmigen Porträts geschmückt, den "Stirling Heads". Diese wurden 1777 entfernt und in das Smith Institute in Stirling bzw. in das National Museum of Antiquities in Edinburgh überführt. Zwischenzeitlich wurden Repliken angefertigt und sind an den Decken wieder zu bewundern.

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Die zwischen 1501 und 1504 im Renaissance-Stil erbaute Große Halle ist stattliche 38,1 Meter lang und 14,3 Meter breit. Sie wurde wahrscheinlich von König Jakob IV. persönlich entworfen. Etwa ein Jahrhundert lang fanden hier die wichtigsten gesellschaftlichen Anlässe des schottischen Königshauses statt, oft auch Sitzungen des schottischen Parlaments.

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Am 9. September 1543 erfolgte hier in Stirling Castle die Krönung Maria Stuarts.

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Weitblick.

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Mittlerweile Strömen die Touristen – wir werden standesgemäß von der Lord Selkirk Pipe Band verabschiedet.

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Unsere Weiterfahrt führt uns über Doune, Callandar, vorbei am Trossachs Hotel in den Loch Lomond and The Trossachs National Park.

Loch Achray.

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Trossachs Hotel.

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Weiter über Aberfoyle zum Loch Lomond nach Luss, was im Reiseführer als besonders szenisch beschrieben wird. Leider völlig überlaufen, wir haben schon Probleme einen Parkplatz zu finden – Reisebusse, die Chinesische Reisegruppen auskippen … “ni hao!”. Kurzrundgang.

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Mittagszeit – eigentlich wollten wir in Luss in einen empfohlenen Tea-Room einkehren, so gibt es auf einem Parkplatz am Loch Long in Arrochar (kurz hinter Tarbert) Knäckebrot mit Thunfisch.

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Über die A 83 nach Inveraray, sehr idyllisch gelegen am Loch Fyne. Auch hier ist touristisch einiges los, gefällt uns aber um einiges besser als Luss.

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Loch Ness lässt grüßen!

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Über die landschaftlich wunderschönen Glen Coe Mountains hinein in die Highlands zum Übernachtungsplatz südlich von Fort William im Glen Nevis Tal unterhalb des Ben Nevis Mountain, des mit 1343 m höchsten Berges Großbritanniens. Keine Fotos, es schüttet! Am nächsten Morgen (15.8.15) Gott sei dank wieder trockeneres Klima. Wir sehen die Bergsteiger die Hänge des Ben Nevis erklimmen. Schade, das hätten wir auch gerne getan, aber vor dem Hintergrund der Verkürzung unserer Reise auf drei Wochen, und dem noch vor uns liegenden Programm, entscheiden wir doch weiter zu fahren. Das nächste Mal!

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Zurück nach Fort William, das wir meiden, da touristisch überlaufen, entlang dem Loch Linnhe geht es über die Connel Bridge nach Oban.

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Von Oban aus wollen wir mit der Fähre nach Craignure auf der Insel Mull übersetzen. Böse Überraschung. Alle Fähren ausgebucht! Warteliste bzw. Einreihen in die Warteschlange und warten bis für uns noch ein Plätzchen gefunden wird.

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Alles hat vor- und Nachteile – bewahrheitet sich mal wieder! Direkt hinter dem Fährterminal entdecken wir diese “Fast-Food”-Bude. Wie sich herausstellen sollte, eine echte schottische Berühmtheit. Wahrscheinlich eines der besten Seafood-Restaurants Schottlands.

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Schlemmen für kleines Geld – 6,95 Pfund für einen Riesenteller gemischtes Seefood, Petra holt sogar noch eine weitere Portion Austern. Extrem frisch und lecker. Lange keine Meerestiere dieser Qualität gegessen.

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Danach Spaziergang durch das Fischerdörfchen Oban (ca. 9.000 Einwohner). Im Hintergrund zu sehen, der sogenannte McCaig’s Tower oberhalb der Stadt. Es ist ein nicht fertiggestellter Nachbau des Kolosseums in Rom. Der ortsansässige Bankier John Stuart McCaig ließ das Monument 1897 bauen, um die einheimischen Arbeiter während der arbeitsarmen Wintermonate zu beschäftigen und seiner Familie ein Denkmal zu setzen. Weder der geplante Turm im Inneren des Bauwerks noch die Statuen der Familie McCaig wurden jemals fertiggestellt, da alle Mitglieder der Familie bis 1904 starben oder verarmten.

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Rundgang + Kaffeetrinken auf einem kleinen Platz am Hafen.

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Am frühen Nachmittag sind wir dann dran – rauf auf die Fähre, etwa eine Stunde Überfahrt nach Craignure auf die Isle of Mull (innere Hebrideninsel).

Wir verlassen den Hafen von Oban.

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Auf Mull angekommen verlassen wir das touristisch überlaufene Craignure Richtung Fionnphort, der Westspitze der Insel Mull. Vorbei geht es an Duart Castle (seit dem 13. Jhdt. Burg des MacLean Clans), das wir nicht besichtigen (zu viele Reisebusse in Sicht!). Der Verkehr nimmt ab und wir genießen auf den für Schottland typischen Single Track Roads die wunderschöne Landschaft der Insel Mull.

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Kurzer Stopp in Fionnphort.

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Blick auf die vorgelagerte Isle of Iona.

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Dann geht es weiter bzw. ein Stück des Weges wieder zurück bis zum Abzweig Richtung Salen bzw. Richtung Loch na Keal, wo wir ein Übernachtungsplätzchen suchen wollen. Die Straße wird noch schmaler und die Landschaft ist überwältigend. Gut, dass hier nicht viel los ist.

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Super Platz für`s übernachten gefunden, direkt an den Gestaden des Loch na Keal, einer Meeresbucht.

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Nicht weit entfernt steht noch ein Wohnmobil, aber das stört gar nicht. Kühe und Schafe grasen um uns herum – Achtung Kuhfladen!

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Erst mal ein Bierchen trinken und die noch kräftige Sonne genießen. Danach Abendessen und gegen 22:00 h ins Bett. Man hört das Wasser vom Ufer plätschern, sehr idyllisch.

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Petra geht am nächsten Morgen Joggen und entdeckt dabei Seeotter. Ich habe sie leider nicht gesehen – schade, aber der frühe Vogel … .

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Nach dem Frühstück geht es langsam mit vielen Auf und Abs weiter Richtung Calgary und dann nach Tobermory.

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Kurz vor Tobermory machen wir einen Abstecher zum Glengorm Castle, einem Schloss aus dem Jahr 1860, direkt am Meer und in einem schönen Park gelegen. Das Schloss wird heute als Luxushotel genutzt. Wir machen eine Spaziergang um das Schloss herum.

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Zweites Frühstück bzw. vorgezogene Mittagspause im Tearoom auf dem Gelände des Schlossparks.

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Petra zeigt sich chemischen Experimenten durchaus aufgeschlossen – final aber nicht genießbar!

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In dem schönen Ort Tobermory finden wir keinen Parkplatz, alles überfüllt. Wir fahren weiter am Sound of Mull entlang über Salen bis zur Car-Ferry nach Fishnish. Hier müssen wir nur kurz warten, dann geht es schon auf die Fähre – wieder zum Festland nach Lochaline.

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Von Lochaline schaffen wir es heute (16.8.15) noch bis nach Mallaig, dem nächsten Fährhafen und erkundigen uns nach einer Überfahrt zur Insel Skye (ebenfalls Innere Hebriden). Wir reservieren die frühe Fähre um 7 Uhr am nächsten Morgen und übernachten unweit des Fährhafens am Straßenrand.

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Hafen Mallaig (Mittel)

 

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Glasgow

Wir verlassen früh unseren schönen Stellplatz am Hafen in Girvan und machen uns auf zum Besuch von Culzean Castle. Dieses wurde im 18. Jahrhundert von Robert Adam für David Kennedy, den 10. Earl von Cassillis, als romantisches Schloss entworfen. Es steht auf einem steil abfallenden Felsen direkt am Meer, umgeben von einem zwei Hektar großen Schlosspark mit Schwanensee und Waldwegen.

Im Jahr 1945 wurde das Schloß von den Kennedys an den National Trust Scotland (NTS) übergeben, der es bis heute vermarktet und unterhält. Als Anerkennung der Verdienste während des Zweiten Weltkrieges um die Befreiung Großbritanniens wurde dem General und späteren Präsidenten Dwight D. Eisenhower bereits zuvor von den Kennedys das oberste Stockwerk auf Lebenszeit zur Verfügung gestellt. Mittlerweile hat es sich als eine der meistbesuchten Touristenattraktionen in der Gegend um Ayr entwickelt und zieht jährlich tausende von Besuchern an. Wirklich “Old School” und sehr romantisch. Wir sind die ersten Besucher am Tag und haben das Schloss weitgehend für uns alleine.

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Über Ayr, Troon, Irvine geht es weiter bis nach Greenock dem Küstenverlauf nach Norden folgend – insgesamt landschaftlich weniger spannend, wir hatten mehr erwartet. Von Greenock aus fahren wir dann direkt nach Glasgow; zunächst zum Scotland`s Museum of Transport and Travel, erbaut von der Architektin Zaha Hadid.

Mit dem 2011 eröffneten Gebäude will das Museum seine Besucherzahlen verdoppeln. Durch den spektakulären Bau in exponierter Lage, am Hafen, wo die beiden Flüsse Kelvin und Clyde zusammenfließen, erhofft man sich sogar, dass das Museum von Zaha Hadid zum bedeutendsten und wichtigsten Museum für Transport in der Welt werden wird. Zaha Hadid, 1950 in Bagdad, Irak, geboren gilt als eine der einflussreichsten und erfolgreichsten Architekten der Welt. Sie lebte und arbeitete in London.

 

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Blick vom Museum auf Cdas lydeside Auditorium (links), erbaut von Norman Foster, besser bekannt auch als “Armadillo”. Rechts mit Turm zu sehen das Glasgow Science Centre.

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Restaurierter alter Hafenkran vor dem Auditorium, der an die Zeiten erinnert, als Glasgow ein geschäftiger Hafen und Zentrum des Schiffsbaus war.

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Das SSE Hydro, kurz “The Hydro”, neben dem Auditorium gelegen, ist eine Mehrzweckhalle.

Planungen für die Halle begannen schon im Jahr 2001. Im Jahr 2004 wurde das Unternehmen Foster and Partners als Architekten für den Bau des Gebäudes gewonnen. Sie stellten ihre Entwürfe bis zum Jahr 2006 fertig. Im Februar 2011 begann die Firma Lend Lease mit dem Bau der Halle. Bis zum April 2013 wurde die Halle komplett errichtet. Am 8. Juni 2013 brannte jedoch das Hallendach sowie Teile der Hallenwände aufgrund von falschen Schweißarbeiten nahezu komplett ab. Am 30. September 2013 wurde die Halle schließlich eröffnet. In der Halle finden Sportveranstaltungen (Wrestling, Boxen, Sportschießen) sowie Konzerte von international bekannten Künstlern wie Eric Clapton, Rod Stewart, Justin Bieber und Lady Gaga statt.

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Für heute haben wir genug gesehen – es geht auf den auserwählten Campground “Red Deer Village” im Stadteil Stepps. Wir haben Glück, noch einen Stellplatz für die geplanten zwei Nächte zu bekommen. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück fahren wir mit der nahegelegenen S-Bahn in die Innenstadt von Glasgow und beginnen unsere Stadtbesichtigung.

George Square.

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St. Mungo’s Cathedral ist die Glasgower Kathedrale. Sie wird auch High Kirk of Glasgow genannt. Sie gehört heute zur reformierten Church of Scotland. Das Gebäude gehört der Krone – wobei sich praktisch Historic Scotland um das Gebäude kümmert.

Die Kathedrale geht auf den Glasgower Schutzpatron St. Mungo zurück, dessen Grab sich in der Krypta der Kirche befindet. Der jetzige gotische Bau ist zwischen dem 13. und dem 15. Jahrhundert entstanden. Die Kirche war Sitz der Bischöfe und später der Erzbischöfe von Glasgow. Seit dem Jahre 1690 war die Kathedrale jedoch nicht mehr Sitz eines Bischofs. Die Bezeichnung als Kathedrale ist seitdem ein historischer Ehrentitel, und deutet auf die ursprüngliche Funktion als römisch-katholische Bistumskirche des Erzbistums Glasgow hin.

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Ganz in der Nähe liegt Glasgow Necropolis.

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Necropolis ist ein viktorianischer Friedhof auf einem Hügel östlich der St. Mungo’s Cathedral. Das Gelände wurde 1650 von der Kaufmannsgilde Merchants House of Glasgow erworben und zunächst als Ackerland verpachtet. 1825 wurde auf dem Hügel ein Denkmal für John Knox errichtet, eine 17,7 Meter hohe Säule mit der 4 Meter hohen Statue des Reformators. 1831 wurde vorgeschlagen, den Park nach dem Vorbild des Pariser Friedhofs Père Lachaise in einen Gartenfriedhof umzuwandeln.

Die erste Bestattung in der Necropolis fand 1832 statt. Durch mehrere Erweiterungen zwischen 1860 und 1893 verdoppelte der Friedhof seine ursprüngliche Größe auf nunmehr etwa 15 Hektar. Inzwischen haben dort mindestens 50.000 Bestattungen stattgefunden. Unter den etwa 3.500 Grabmalen finden sich solche bedeutender Architekten und Bildhauer wie Alexander "Greek" Thomson (1817–1875), David Hamilton (1768–1843), John Bryce (1805–1831) und sein Bruder David Bryce (1803–1876), Charles Rennie Mackintosh und John Thomas Rochead (1814–1878). 1966 überließ Merchants House den Friedhof der Stadt Glasgow, die seither für den Betrieb und die Instandhaltung zuständig ist.

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Zurück ins Stadtzentrum – Buchanan Street mit Shopping Center im Hintergrund.

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Auf den Spuren von Charles Rennie Mackintosh – die Glasgow School of Art.

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Charles Rennie Mackintosh (* 7. Juni 1868 in Glasgow; † 10. Dezember 1928 in London) – schottischer Architekt, Innenarchitekt, Kunsthandwerker, Designer, Grafiker und Maler. Zusammen mit seiner Frau Margaret MacDonald Mackintosh, deren Schwester Frances MacDonald McNair und James Herbert McNair war er Begründer der Gruppe „The Four“, die unter anderem auch entscheidenden Einfluss auf die Glasgow School ausübte. Er war einer der führenden Persönlichkeiten der Art Nouveau-Bewegung des ausgehenden 19. Jahrhunderts und gab dem modernen Design wichtige Impulse. Mackintosh gilt als einflussreicher Vorläufer und Protagonist der Modern Art. Seine streng gestalteten Stühle mit hoher Lehne wurden zu Design-Ikonen und werden bis heute nachgebaut. 

Die Glasgow School of Art ist eine 1845 als Glasgow Government School of Design in Glasgow gegründete Kunsthochschule. In den 1870er Jahren bildete sich hier die bekannte Künstlergruppe Glasgow School (s.o.).

Das Gebäude der Kunsthochschule wurde von 1897 bis 1909 nach Plänen von Mackintosh errichtet. Sie gelten als ein „Fanal der Architektur des 20. Jahrhunderts"“, da ihre Gestalt schon entscheidend durch Konstruktion und Funktion bestimmt ist, dekorative Details spielen nur noch eine untergeordnete Nebenrolle. Die Nordfront beherrschen für die damalige Zeit ungewöhnlich große Fenster zur Belichtung der Ateliers. Das Gebäude wurde im Mai 2014 bei einem Brand schwer beschädigt. Leider können wir es daher nicht besichtigen – schade, denn hier gibt es eine berühmte Bibliothek, u.a. eingerichtet mit Möbeln von Mackintosh.

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Wieder zurück auf der Sauchiehall St. besuchen wir einen Pub zum Mittag.

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Wir setzen unsere Besichtigungsrunde fort mit den ebenfalls von Mackintosh entworfenen Willow Tearooms. Leider keine schöner Ort zum Verweilen, da sehr turistisch.

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Mackintosh-Stühle.

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Treppenaufgang der Willow Tearooms.

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Tearooms.

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Haupteinkaufsstraße – Buchanan St.

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Seitenstraße der Buchanan St. Richtung George Square.

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Glasgow Central Station – Unterführung Argyle St.

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Cochrane St. mit George Square.

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Glasgow City Chambers.

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Auf dem George Square finden gerade die World Pipeband Championships statt – es dudelt überall.

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… und wir sind müde – viel gelaufen, viel gesehen! Eine sehr lebendige Stadt. Wir machen uns mit der S-Bahn auf den Heimweg zu unserem Wohnmobilstellplatz.

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Noch nicht vorgestellt worden, unser Mietwagen, ein Pössl Roadcruiser Revolution.

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Schlafzimmer: zwei Längsbetten zu 190cm x 90cm im Heck des Fahrzeugs – elektrisch wie ein Aufzug herauf und herunter zu fahren. Eigentlich ganz schlau, so kommt man auch von innen an den unter dem Bett gelegenen Stauraum.

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Stauraum unter dem Bett von hinten.

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Bad und WC.

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Küchenzeile.

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Wohnzimmer.

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Am Sonntag dem 10.8.15 starten wir mit einem gemieteten Wohnmobil auf Basis eines Kastenwagens in Wiesbaden mit Ziel Schottland. Eigentlich sollte es schon eine Woche früher losgehen – der Vormieter des Wohnmobils hatte jedoch einen Unfall und das Fahrzeug musste erst wieder in Stand gesetzt werden. So bleiben uns statt vier nur drei Wochen, um den Norden Großbritanniens zu erkunden – schade, die Zeit wird uns fehlen. Über die A3 geht es zunächst Richtung Amsterdam.

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Ankunft am Hafen in Amsterdam, genauer Ijmuiden. Wir haben von hier aus eine Nachtfähre nach Newcastle gebucht. Warten auf die Einschiffung.

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Gegen 16:30 Uhr ist das Wohnmobil sicher im Bauch der King Seaways verladen – wir beziehen unsere kleine Kabine.

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Ein erstes britisches Bier im Pub an Bord.

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Pünktlich um 17:00 Uhr legt das Schiff durch den Noorderbuitenkanaal Richtung Nordsee ab.

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Bei unserem Erkundungsgang zum Pub haben wir ein kleines Restaurant “Blue Riband” an Bord entdeckt – dort gehen wir abends lecker essen. Wir haben keine Lust auf dem Massenbetrieb in der “Schiffskantine”.

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Am nächsten Morgen gegen 8:00 Uhr sind wir schon nahe Newcastle.

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Leuchtturm an der Mündung des River Tyne – Hafeneinfahrt von Newcastle.

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Ruine Tynemouth Priory and Castle.

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Wir verlassen das Schiff mit dem Wohnmobil – Achtung Linksverkehr – und durchfahren Newcastle Richtung Westen, Richtung Hexham bzw. Hadrians Wall, dem wir bis zur Westküste Englands folgen wollen.

Erster Stopp unterwegs bei der St. Oswalds Church, Heavenfield. Hier soll König Oswald im Jahr 635 vor der Schlacht am Heavenfield ein Holzkreuz errichtet haben.

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Fühlt sich sofort richtig britisch an.

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… und so geht`s auch weiter – wir kreuzen den Weg einer Oldtimer-Rally.

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Auf der B 6318 geht es auf kleiner Straße immer schön entlang am Hadrians Wall bis zum Housesteads Roman Fort, das wir besichtigen. Parkgebühren 4 Pfund, Eintritt auch nicht von Pappe, daran müssen wir uns wohl gewöhnen.

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Kleiner Fußmarsch vom Visitors Centre bis zu den Resten des Forts.

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Hadrians Wall.

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Auf dem Rückweg zum Wohnmobil ein erster heftiger Regenschauer. Aber so schnell wie es anfängt zu regnen, hört es auch wieder auf und die Sonne scheint.

Weiterfahrt an Carlisle vorbei bis ins schottische Grenz- städtchen Gretna Green. Hier konnten sich junge englische Ausreißer-Liebespaare Mitte des 18. Jhdts. nach schottischem Recht schon mit 16 trauen lassen. Geheiratet wurde beim örtlichen Schmied – heute eine “Touristen-Falle”, dem Old Blacksmith`s Shop. Wir machen trotzdem halt und lassen uns durch die Bustouristen und Shops treiben. Ein erster Schottenrock für Petra wird erworben.

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Von Gretna Green aus weiter Richtung Dumfries, einer Hochburg der Verehrung für Robert Burns, der hier 1796 verstarb. Robert Burns, geboren 1759 in Alloway, verfasste unzählige Gedichte, politische Texte und Lieder. Bis heute wird ihm in seiner Heimat eine fast kultische Verehrung entgegengebracht. Sein bekanntestes Lied ist “Auld Lang Syne” (scots, englisch wörtlich old long since, sinngemäß „längst vergangene Zeit“) ist eines der bekanntesten Lieder im englischsprachigen Raum. Dort wird es traditionsgemäß zum Jahreswechsel gesungen, um der Verstorbenen des zu Ende gegangenen Jahres zu gedenken. Burns gilt neben Walter Scott als größter schottischer Dichter. Stadtrundgang.

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Burns-Statue am Ende der High-Street.

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… Burns, Burns, Burns – überall Burns.

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Burns`House, in dem der Poet seine letzten drei Lebensjahre verbrachte.

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Zeit, sich einen Stellplatz für die Nacht zu suchen. Den finden wir auf dem Parkplatz der Sweetheart Abbey, einem ehemaligen Zisterzienser-Kloster (betrieben 1247 bis 1624) in New Abbey nahe der Mündung des River Nith.

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Schönes Plätzchen.

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Immer wieder zu finden in Schottland – Bowling-Greens. Abends wagten hier ein paar ältere Herrschaften noch ein Spielchen.

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Dienstag Morgen 11.8.15 wollen wir einen Ausflug “aufs Land” nach Glenkilln zum gleichnamigen Skulpturenpark mit Werken von Henry Moore, Rodin und Eppstein machen. Die Skulpturensammlung wurde 1951 durch Sir William Keswick unter Mithilfe von Henry Moore vor dem Landgut der Keswick-Familie angelegt. Die Skulpturen sollen über das gesamte Landgut verteilt sein.

Ein, wie sich herausstellen sollte, schwieriges Unterfangen, da es keine Hinweisschilder oder konkrete Hinweise in Reiseführern gibt. Kein Visitor-Centre, nichts! Habe versucht via Google-Maps die Koordinaten herauszufinden, wir fahren auf winzigen Straßen herum, finden aber letztlich keine Skulpturen. Schließlich halte ich einen Wildhüter auf einem Quad an und frage nach den Skulpturen. Auch schwierig, der spricht einen unverständlichen Kauderwelsch (Schottisch?). Alles was ich meine verstanden zu haben, ist, dass die Skulpturen wegen eines Diebstahls wohl abgebaut und in Sicherheit gebracht worden seien. Bin mir da aber nicht so ganz sicher. Etwas frustriert treten wir die Weiterreise an, hatten wir uns doch so auf die Skulpturen gefreut. Unterwegs treffen wir ein spazieren gehendes Ehepaar, die ebenfalls befragt werden und die Diebstahlstheorie bestätigen. Ein paar Meter weiter sei aber noch eine Skulptur verblieben, die wir dann auch sofort finden. Wohl ein Henry Moore!

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Über Castle Douglas geht es in das Künstler-Städtchen Kirkcudbright wieder an die Westküste (Solway Coast). In den 20er-Jahren trafen sich hier Künstler und Jugendstildesigner um das Künstlerpaar E.A. Taylor, die die Atmosphäre des georgianischen Städtchens an der Mündung des River Dee schätzten. Spaziergang …

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… mit Besuch eines Tea-Rooms.

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Weiter über winzige Landstraßen durch West Galloway zum verschlafenen Fischer und Yachthafen Isle of Whithorn. Von hier aus kann man die Isle of Man sehen (kein Foto).

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Auf der A747, einer wunderschönen Küstenstraße über Stranraer zum Corsewall-Leuchtturm am Loch Ryan, der ein schönes Hotel beherbergen soll, das sich unserer Meinung nach aber eher als Bruchbude präsentiert.

Auf jeden Fall wäre dies ein schöner Stellplatz für die Nacht. Aber es ist noch zu früh am Tag – und ein Schild “no camping” hält uns zusätzlich davon ab.

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So folgen wir, zurück in Stranraer, der Küste nordwärts auf der A77 bis nach Girvan, wo wir später – ebenfalls direkt am Meer – einen schönen Platz für die Nacht finden.

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Heute wird nicht gekocht, es gibt Fish and Chips in einem nahegelegenen Restaurant.

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Istanbul

Montag 6.4.15 bis Samstag 11.4.15 ein Kurztrip nach Istanbul. Unser Manzara Apartment mit großer Terrasse direkt unterhalb des Galata-Turmes. Leider hatten wir großenteils nicht das Wetter, das wir uns gewünscht hätten. Einfach zu früh im Jahr.

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Blick vom Bett aus auf das Goldene Horn.

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Terrasse mit Blick auf Goldenes Horn, Bosporus und Topkapi Palast.

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Blick Richtung Besiktas.

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Apartment mit Galata-Turm im Hintergrund.

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Goldenes Horn.

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Galata Brücke mit Alt-Istanbul (Fatih) und Hagia Sophia.

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Erstes Frühstück im Café Privato. Da waren wir nicht nur ein Mal.

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Erster Tag – Besichtigungsbeginn. Auf dem Weg hinunter zum Goldenen Horn.

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Wir “so erfahrenen” Reisenden tappen gleich mal in eine typische Touristen-Falle. Ein Schuhputzer verliert vor uns seine Bürste. Petra hebt sie auf und gibt sie ihm. Er drängt, ihr die Schuhe putzen zu dürfen – nix Dankbarkeit, er verlangt nach dem er die Schuhe geputzt und von seiner armen Familie erzählt hat ein unverschämtes Salär. Der Trick steht in fast jedem Reiseführer.

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Blick zurück auf den Galata-Turm.

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Fähranleger Karaköy.

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Neue Moschee (Yeni Cami).

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Karaköy auf dem Weg zum Istanbul Modern.

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Istanbul Modern – Museum für moderne türkische Kunst.

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Nuri Iyem – Landfrauen, 1979.

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Orhan Peker – Fischerjunge und Katzen, 1976

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Im Hintergrund der Bosporus.

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Das Wetter ist nicht wirklich besser geworden – wir machen uns auf den Weg zur Istiklal Caddesi (Haupteinkaufsstraße Istanbuls) und dem Taksim Platz.

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Historische Tram auf der Istiklal Caddesi.

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Istiklal Caddesi.

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Eingang zur Basilika St. Antonius.

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Taksim Platz.

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Zurück zum Apartment geht es durch die Seitenstraßen Beyoglus mit Antiquitätenläden, Galerien und kleinen Cafés.

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Bei einer Kaffeepause genießen wir den Ausblick auf unterschiedlichste Passanten.

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Auf dem weiteren Rückweg zum Apartment wollen wir uns noch ein türkisches Grillrestaurant (Peymane) ansehen, das wir für einen abendlichen Besuch ins Auge gefasst haben. Sieht gut aus und wir reservieren gleich.

 

Durch kleine Seitenstraßen.

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Abends Fleischspieße, Raki und türkischen Wein im Lokanta Peymane.

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Zweiter Tag – geführte Besichtigung “Alt-Istanbuls”. Zu Fuß über die Galata-Brücke auf die andere Seite des Goldenen Horns. Von dort aus mit der Straßenbahn bis zur Blauen Moschee.

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Hagia Sophia.

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Ägyptischer Obelisk.

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Osmanischer Palast – heute Katasteramt.

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Blaue Moschee. Seiteneingang.

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Schuhe aus!

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Hagia Sophia.

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Istanbul ist Stadt der Tulpen. Es blühen Millionen davon in der Stadt. Angeblich unterlagen sie ursprünglich einem Ausfuhrverbot. Trotzdem haben die Holländer es irgendwann dann wohl doch geschafft!

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Hagia Sophia.

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Topkapi Palast. Residenz der 36 Sultane des osmanischen Reiches von 1299 bis 1922.

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Heimweg durch den Gülhane Park. Wir sind erledigt von den Eindrücken und touristischen Menschenmassen. Abendessen im Café Privato um die Ecke.

 

Dritter Tag – es schüttet. Regenprogramm: Großer Basar und spätantike Zisterne (versunkener Palast).

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Zisterne, erbaut 532 bis 542. Fassungsvermögen ca. 80.000 Kubikmeter.

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Vierter Tag – geführte Besichtigung durch alte Handwerkerhöfe, Karawanserei und auf die Dächer Istanbuls zum “Ruf des Muezzin”. Das Wetter verhält sich gnädig.

 

Vom Galata-Turm zum Goldenen Horn.

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Alte Karawanserei in Karaköy.

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Blick übers Goldene Horn.

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Teeverkäufer am Ufer.

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Mit dem Boot übers Goldene Horn.

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Alter ägyptischer Gewürzbasar. Viel schöner und authentischer als der doch sehr touristische große Basar am Vortag.

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Blick Richtung Beyoglu und Galata-Turm.

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Vom Gewürzmarkt aus geht es Richtung Universität auf die Dächer einer alten Karawanserei, um gegen 12 Uhr dem Ruf der Muezzin vom Dach aus zu lauschen.

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Durch dunkle Gänge geht es auf`s Dach.

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Beeindruckende Aussicht. Die Rufe der Muezzine von so exponierter Stelle aus ebenfalls.

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Plötzlich hören wir die Feuerwehr – in einem der Nachbargebäude brennt es.

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Nachmittagsprogramm: mit der städtischen Fähre von Eminönü am Goldenen Horn bis nach Beykoz durch den Bosporus und zurück.

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Dolmabahce-Palast des letzten osmanischen Sultans.

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Brücke (Bogazici) über den Bosporus mit Ortaköy Moschee.

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Anlegestelle der Fähre in Ortaköy.

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Schwimmendes Freibad im Bosporus ähnlich Arena-Bad in Berlin, nur viel größer!

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Brücke Nummer 2 über den Bosporus (Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke).

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Stadtteil Beykoz auf der asiatischen Seite des Bosporus.

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Wieder zurück an der Galata-Brücke. Morgen geht`s wieder heim, was wir sehr bedauern. Hier müssen wir unbedingt noch mal hin. Derzeit unser klarer Städtefavorit weltweit!

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